netWERK 2/19 – INNOVATIONEN FINANZIEREN: Funding-Formen für Mittelstand und Startups

Christoph Baier, Ambivation Startups Mittelstand, Netwerk

Money, money, money. Darum drehte sich alles bei unserem letzten netWERK Event, als sich Gründer und Mittelstand in Münchens WERK1 am 26. September 2019 versammelten, um ein besonders heikles Thema zu diskutieren: Finanzierung. Denn kollaborative Innovation soll so geschaffen werden, dass beide Seiten einen größtmöglichen Nutzen davon tragen und eine Win-Win Situation entsteht. Dabei spielt die Finanzierung eine zentrale, messbare aber auch sensible Rolle.

Umso wichtiger ist es, dieses Thema offen anzusprechen. Deshalb beschäftigte sich die Veranstaltung mit der Frage, wie man am besten in Startups investiert und den daraus hervorgegangenen best practices.

Nach einem ersten Get-together begrüßte Ulrich Oberndorfer, als Moderator des Abends, die Gäste. Ulrich selbst ist Beauftragter des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Partner der Veranstaltung) für die Wirtschaftsregion Augsburg, Aichach-Friedberg und bringt Expertise in Strategie- und Geschäftsfeldentwicklung mit.

Anschließend erfolgte der erste Impulsvortrag des Abends zum Thema „Finanzierung Term vs. Bewertung“, gehalten von Bernhard Strauch und Alexander Grad, beide Geschäftsführer  der Spudy Equity & Debt Advisory, welche Family-Office-Kunden zu alternativen Investments berät.

Mit ihrem Fachwissen wurden verschiedene Formen einer Beteiligung genauer betrachtet und differenziert. Alexander Grad machte deutlich, dass vor allem im Hinblick auf die Bewertung, die Gestaltung der Beteiligung für mehr Spielraum sorgen kann. Da die Bewertungsfrage häufig die Ursache für Unstimmigkeiten ist, könnte demnach, durch eine komplexere Ausgestaltung der Beteiligung, auch die Zahl potentieller Zusammenarbeiten steigen.

Bernhard Strauch betonte im Zusammenhang mit der mittelständischen Finanzierung von Startups eine langfristige und exakte Planung. Beispielsweise Unternehmensübergaben im Mittelstand führten täglich zu Komplikationen.

Der zweite Impulsvortrag behandelte im Kern die „Kooperation von Mittelstand und Startups zur Finanzierung von Innovationen“. Experte hierfür ist Christoph Baier, CEO der Innovationsberatung Ambivation, die sich auf die Zusammenarbeit zwischen Startups und Mittelstand spezialisiert hat. Dabei sei das partnerschaftliche Zusammenarbeiten und das Anstreben einer Win-Win Situation von enormer Signifikanz, was darauf zurückzuführen sei, dass die Motivation zur Zusammenarbeit mit Startups in erster Linie aus Gründen der Strategie, nicht des Gewinns resultieren sollte.

Zunächst wurden Bedarfsfragen und Gründe für Mittelständler, um mit Startups zusammenzuarbeiten, erläutert. Darunter der Zugang zu neuen Technologien, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und viele weitere.

Im weiteren Verlauf wurde auf folgende Formen der Partnerschafteingegangen:

  1. Eine Kunden-Lieferanten-Beziehung,
  1. Ein Incubator oder Accelerator Programm,
  1. Eine direkte Beteiligung

Während eine Kunden-Lieferanten-Beziehung dazu dient, Vertrauen durch eine Geschäftsbeziehung aufzubauen und mit dieser den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit zu setzen, da im Mittelstand viel auf Vertrauensbasis geschieht, werden Incubator und Accelerator Programme vor allem von Großkonzernen implementiert.

Um den Gästen des Abends nicht nur Theorie, sondern auch die Möglichkeit auf persönlichen Erfahrungs- und Wissensaustausch zu bieten, folgte eine 30minütige Connect Runde. Der unternehmerische Austausch steht dabei im Vordergrund. Egal, ob ein etablierter Unternehmer dabei tiefer in die Startup Szene eintauchen will und nach innovativen Köpfen sucht, oder ein Gründer nach Rat bei einem Kunden oder Business Angel sucht: bei netWERK sind sie richtig.

Christian Münch, Hannes Kleist

Im anschließenden Abendprogramm wurden der mittelständische Unternehmer Christian Münch, Vorstandsmitglied von planworx, und Startup Gründer Hannes Kleist, CEO & Founder Stanwood, zu einem offenen Bühnengespräch geladen, um noch einmal beispielhaft zu verraten, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen könnte. In diesem Rahmen wurde genau darauf eingegangen, worauf bei einem Startup zu achten ist, wie gewisse Gegebenheiten gedeutet werden können und wie man am besten als Nichtwissender an das Thema „Startup“ herantritt. In Zuge dessen wurde über Startup Methoden und die Rolle des Geldes in Bezug auf Innovation diskutiert.

Bevor der Abend zu Ende ging, bekam das Publikum noch einmal die Chance, sich auszutauschen, zu vernetzen und Deals abzuschließen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Speakern für ihre Vorträge, bei Lexware für die Bereitstellung der Snacks und Getränke, sowie allen anderen Partnern, die dieses Event unterstützt haben.

Noch mehr Videos des Abends unter: https://www.youtube.com/channel/UCZS5QX4UnXE9_729tseBfWg 

Christian Münch, Hannes Kleist
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